n dieser Folge sprechen Daniela Zeller und Stefan Lassnig mit Julia Pfneißl-Mauritz, Gründerin und CEO von FutureLink, über die Herausforderungen der Vereinbarkeit von Unternehmertum, Führung und Familie – insbesondere für Frauen. Julia erzählt, wie sie durch Überlastung gezwungen war, früher zu delegieren, ein Team aufzubauen und ihr Unternehmen so zu organisieren, dass es mit dem Familienleben wirklich vereinbar ist. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf moderner Führungskultur, Female Leadership und gezieltem, qualitativem Netzwerken als zentralem Erfolgsfaktor für Führungskräfte.
In dieser Episode schildert Julia Pfneißl-Mauritz, Gründerin und CEO von FutureLink, ihre Erfahrungen als Unternehmerin und Mutter zweier Söhne – von Schlafmangel und Überforderung bis zur Erkenntnis, dass es nicht funktioniert, jede freie Minute in Arbeit zu stecken. Ein Wendepunkt war für sie, sich beim zweiten Kind operativ ein Jahr aus dem Unternehmen herauszunehmen und dadurch gezwungen zu sein, ein Team aufzubauen, zu delegieren und FutureLink skalierbarer aufzustellen. Sie beschreibt konkrete Vereinbarkeitsmaßnahmen wie keine Erwartung von Arbeit vor 9 Uhr, eine bewusst geschützte „eigene Stunde“ am Morgen, eine Sommerpause des Unternehmens von Mitte Juli bis Mitte August mit eigener Sommerpause-Mailadresse sowie Out-of-Office-Mails am ersten Schultag. Im Gespräch mit Daniela Zeller und Stefan Lassnig geht es auch um Angst und Wachstum: die erste Mitarbeiterin einzustellen, Verantwortung zu übernehmen, loszulassen, Fehler zuzulassen und trotz Nervosität mutig die nächsten Schritte zu gehen. Ein Schwerpunkt liegt auf Female Leadership und der Beobachtung, dass weibliche Führungskräfte in Formaten wie dem Female Leader Circle offener über Zweifel, Fehler und Nervosität sprechen und wie wichtig Role Models sind, die transparent über Ängste, Scheitern und Erfolg erzählen. Julia schildert aktuelle Führungsthemen wie permanente Transformation, den Umgang mit KI, Future-of-Work-Fragen rund um Office–Homeoffice und Kultur sowie die Notwendigkeit von Selbstführung, Zuversicht und Team-Motivation. Sie betont Authentizität, Zukunftsorientierung und den bewussten Blick über den Tellerrand als zentrale Qualitäten moderner Führung. Abschließend ermutigt sie dazu, Netzwerken als erlernbares Handwerk zu sehen: Fokus klären, Menschen gezielt ansprechen, Türen bewusst durchschreiten und Geben und Nehmen in Beziehungen aktiv zu leben.
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